Das IMKASF
Das Institut für Meteorologie und Klimaforschung Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMKASF) erforscht dynamische, mikrophysikalische und chemische Prozesse in der Erdatmosphäre mit dem Ziel, Veränderungen zu verstehen, zu quantifizieren und besser vorherzusagen.
Hochgenaue Messungen von atmosphärischen Spurengasen, Aerosolen und Wolken durch verschiedene Beobachtungsplattformen (Bodenstationen, Flugzeuge, Satelliten) liefern die für die Modellierung atmosphärischer Prozesse notwendigen Daten.
Besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten des IMKASF ist die Erforschung der komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Dynamik und Transport, und Atmosphärenchemie.

Die Häufigkeit von Waldbränden nimmt infolge der globalen Erwärmung zu.Gleichzeitig können Waldbrände das Klima beeinflussen, wenn Aerosole in große Höhen der Atmosphäre eingetragen werden. Ein internationales Autorenteam, darunter Mitglieder unseres Instituts, hat gezeigt, dass es zwei Transportpfade für solche Stratosphärenintrusionen gibt; beide waren während der außergewöhnlich intensiven kanadischen Waldbrände des Jahres 2023 aktiv.
Link zum Paper
Am 7. November hat Dr. Andreas Bartenschlager, MSK/IMKASF, seine Promotion mit dem Titel "The Influence of Strong Stellar Particle Events and Galactic Cosmic Rays on Exoplanetary Atmospheres" erfolgreich verteidigt.

In unserem neuen Projekt "WOW – a World model of Our World“ werden wir über fünf Jahre untersuchen, wie mit mit KI auf Basis von Beobachtungen Zusammenhänge im Erdsystem besser verstehen und vorhersagen können. Am IMKASF werden Peer Nowack (Projektleiter) und Jan Cermak beteiligt sein, hinzu kommen weitere KIT-Wissenschaftler:innen aus Informatik und Meteorologie.
zur Presseinformation